Christian Schmid ist ein Schweizer Mundartspezialist, Autor, Publizist und Performer. Seine wichtigsten Publikationen sind "Botzheiterefaane", "Blas mer i d Schue", "Näbenusse" und "Da hast du den Salat".

Erzählen und Vorlesen:

"Mir stinkts": 50 Redensarten und ihre Geschichten, z. B. eim d Chappe wäsche, däm chalberet no dr Schitstock, fiischter wi inere Chue, chotze win e Gäärbihung. Interessantes, Witziges und Skurriles aus dem Herz der Sprache. Nach dem Erfolg mit "Blas mer i d Schue" hat Christian Schmid noch einmal seiner Leidenschaft nachgegeben und im Schatz der Redensarten desumegnuuschet.

Zusammen mit dem Gitarristen Christoph Greuter und seiner neuen CD "Aseweg" (s. unten) gibt das "Mir stinkts - aseweg", eine besonders vergnügliche Lesung mit Musik

"Da hast du den Salat": Geschichten zur Sprache und Kultur der Küche. Mit diesem Buch kommt man in Teufels Küche. Es eignet sich sehr gut für Buch-und-Bauch-Anlässe mit Erzählen und Essen. Buch-und-Bauch-Anlässe fanden bereits statt in der Krone Diessenhofen (mehrmals), im Rössli Illnau, im Theater La Marotte Affoltern am Albis, im Hotel Beatus Merligen, im Hotel Rosenlaui, im Sahlihuus Wabern, in der Krone Hittisau (Bregenzer Wald), im Gasthof Krone Laupersdorf (zweimal) 

"Blas mer i d Schue": Redensarten und ihre Geschichten; abwechslungsreich, spannend und witzig.

"Einen Volltreffer landete die Volkshochschule Wynental mit dem Vortrag von Christian Schmid. Der Autor, Publizist und ehemalige Redaktor der Mundartsendung "Schnabelweid" im Schweizer Radio DRS1 fesselte das Publikum mit seinen Geschichten rund um Sprichwörter und Redensarten. Gewöhnlich setzt der Spruch "Blas mer i d Schue" einem Gespräch ein jähes Ende. Der eine rauscht davon, der andere bleibt zurück wie ein begossener Pudel und die Stimmung ist im Eimer. Nicht so bei Christian Schmid. Rund hundert Besucher hat der Titel seines Buches  nicht abgeschreckt, sondern angelockt. Das Ende des Vortrags kam zwar viel zu schnell, doch hinterliess Christian Schmid anstelle begossener Pudel begeisterte Zuhörer, die vom Fragen gar nicht genug bekommen konnten."

Evelyn Pesentheiner in der Aargauer Zeitung

"Christian Schmids Erzählkunst und sein Humor wirken ansteckend  - Meine Lust, Redensarten wieder in den aktiven Wortschatz aufzunehmen und sie weiterzugeben, ist jedenfalls geweckt."

Verena Wydler im Stadler Dorfblatt

"Näbenusse": Geschichten vom Aufwachsen am Rand der Schweiz; heiter und besinnlich, ehrlich, ohne die Vergangenheit zu verklären.

Mit der bildhaften Erzählweise Schmids und der lautmalerischen Begleitung Greuters gelingt es den beiden, das Publikum zu fesseln und gemeinsam ganz in die Welt des «Berner Kongos» einzutauchen. Die sinnliche Prägnanz der rauen jurassischen Natur vermag Schmid in seiner äusserst detailreichen, pointierten und gefühlvollen Sprache zu vermitteln. Der graue, kalte und alles überdeckende Nebel scheint sich nicht nur in den Nacken des kleinen Jungen Schmid einzukriechen, sondern lässt auch das Publikum ein wenig tschudderen und frösteln. Mit den surrealen Maultrommelklängen Greuters scheint der Nebel sich sogar im Burgbachkeller auszubreiten. 

Daniela  Herzog auf zentralplus.ch

«Grenzen können als einengend oder als befreiend erlebt werden. Für Christian Schmid trifft Zweiteres zu. Als Kind eines Grenzwächters wuchs er Anfang der Fünfzigerjahre in Les Bornes auf. Der heute zum Jura gehörende Ort war damals der äusserste Zipfel der bernischen Ajoie. Dort konnte der kleine Christian auf einem Grenzstein sitzen – mit einem Bein in der Schweiz, mit dem anderen in Frankreich. «Grenze», das war für ihn ein Gefühl, «nur drüber gehen zu müssen, um draussen zu sein.»
Doch nicht alle Grenzen liessen sich so leicht überwinden wie die sichtbare Landesgrenze. Da gab es noch die unsichtbaren zwischen Bernern und Jurassiern, Deutschschweizern und Welschen, Männern und Frauen, Protestanten und Katholiken und natürlich für ihn als Vorschulkind, die zwischen Erwachsenen und Kindern.
«Näbenusse» heisst das Buch, in dem er seine Kindheitserinnerungen als Sohn eines Grenzwächters niedergeschrieben hat. Es ist eine Welt, die es heute nicht mehr gibt. Eine stille Welt, in der es noch keine Waschmaschinen, Traktoren und Fernseher gab. «Damals, das ist wie Science Fiction in die falsche Richtung», erzählt er und schmunzelt. Was für viele heute eine «Nichtwelt» wäre, in der sie nicht mehr leben wollten, war für ihn als Kind «eine ganze Welt». Diese erweckt er für sein Publikum bildhaft zum Leben. Es ist die Rede von Nebeltagen, von den Ungereimtheiten der französischen Sprache, die ihn als Kind verwunderten, und vom grossen Dreschtag, der die Stille des Landlebens mit grossem Getöse durchbrach.»

Stephanie Schmid in der Wochen-Zeitung für das Emmental

"Botzheiterefaane" und "Stuune": Wörter und ihre Geschichten; abwechslungsreich, mit unerwarteten Pointen. 

"D Prinzässin uf em Ärbsli": Märchen von Hans Christian Andersen auf Berndeutsch, heiter und berührend, für Erwachsene und Kinder.


Erzählen und Vorlesen mit dem Gitarristen und Halszitherspieler Christoph Greuter: Alle obigen Programme sind möglich.

Der Musiker Christoph Greuter bereitet mit Gitarren, Halszithern und Maultrommel den musikalischen Teppich für Christian Schmids bildhafte Sprache. Schweizer Volksmusik wechselt sich mit amerikanischer Roots-Music ab, schlägt die Verbindungsbrücken zwischen den Leseblöcken oder war lautmalerische Begleitung der Geschichten.

Stephanie Schmid in der Wochen-Zeitung für das Emmental


Christoph Greuter mag den Mix zwischen Altem und Neuem, Traditionellem und Modernem, schweizerischer Volksmusik und amerikanischem Folk-Sound. Gekonnt greift er in die Saiten; mal gefühlvoll und harmonisch an einer alten Halszither zupfend, mal swingend und rauchig im Bottleneck-Stil auf einer kupfernen Resonatorgitarre. Greuter sorgt sowohl für die musikalische Verbindung der Geschichten als auch für deren stimmungsvolle Begleitung. Mit spielerisch leichten Tempiwechseln, Rhythmusvariationen und einer akzentuierten und gleitenden Dynamik tritt er in einen Dialog mit Schmid. Die Grenzen zwischen Musik und Sprache werden vermischt hin zu einem genialen Stimmungsbild.

Daniela Herzog auf zentralplus.ch


Wort-und-Musik-Programm EIGETS

mit: Neoländler: Susanne Jaberg: Geige, Halszither, Örgeli, singende Säge, Einhandflöte; Iris Keller: Gesang und Jutz, Geige, Häxeschit, Ukulele, Maultrommel; Thomas Keller: Halszither, Gitarre, Häxeschit, Mundharmonika; Lorenz Nejedly: Bassgitarre.

EIGETS erzählt berndeutsche Geschichten vom Spurenmachen in der Musik und in der Welt, vom Unterwegssein und von Orten. Dabei geben die Geschichten der Musik Raum, damit sie sich mit dem Wort verbinden  kann. Wort und Klang stehen nicht nebeneinander, sondern sind zu einem Teppich verwoben, der die Zuhörenden trägt und forttragen soll. Die Musiker spielen alte Schweizer Tänze, Eigenkompositionen und Lieder mit  einem  Hauch Fernweh, das bis ins Mississippidelta, ins Land des Blues, reicht.

"Dem Zuhörer juckte das Bein, hüpfte das Herz, frohlockte das Ohr und lachte das Auge. [...] Im Laufe des Abends wurde die Musik mit Schmids poetischer und philosophischer Erzählkunst verwoben. Die pure Freude an Worten, an Redewendungen, an Sprachkunst verband sich mit der mal lüpfigen, mal sentimentalen oder melancholischen Musik. [...] Mit dem Engagement von 'Eigets' gelang der Kulturkommission (Alte Kirche Wohlenschwil) ein veritabler Coup."

Hans Oldani, Reussbote vom 27.6.2017

„Die Volksmusik (auch die Alternative, bloss ein bisschen weniger konsequent) kennt neben dem Rhythmus nur die Melodie, nicht aber den kompositorischen Kontrapunkt. Den setzt Christian Schmid mit seinen Geschichten, und das ist sehr, sehr berührend. Musik und bärntüütschi Spraach ergeben nicht nur ein wundervoll dichtes Gewebe, sondern auch eine Art von packendem Dialog (keine musikalische Untermalung oder gar „Filmmusik“) mit vielen, wohl dosierten Pointen und jenem Schuss Humor, der erst Ernsthaftigkeit ermöglicht.

Schmids Geschichten sind so poetisch, so lebensecht (gerade weil er sie nie in Nostalgie verpackt, sondern immer einen Faden zum Heute spinnt) und so plastisch (gerade, wenn man sie von ihm gelesen hört), dass sich kein Wort nur der Spur nach, sondern wirklich einbrennt. Und weil auch die vier Musikerinnen und Musiker so hervorragend sind, finden sich diese „Brandspuren“ körperbedeckend von den Ohren (zwischen ihnen liegt bekanntlich das Gehirn) über das Herz (ich meine den Platz, ja: Platz, der Seele) bis hin zu den Füssen, die sich bei dieser klugen, witzigen und sensiblen alten und doch modernen Volksmusik kaum halten können, nicht im Takt zu tanzen.“

Martin Edlin, Schaffhausen

Mit ihrem Programm"Eigets" faszinierten der Berner Mundartautor Christian Schmid und die Emmentaler Band Neoländler ihr Publikum. [...] Stets unterlegte die Band Schmids Texte mit einem Klangteppich, alles wirkte wie aus einem Guss.

Monika Hartig, Berner Oberländer vom 23.10.2017

Wir sind mit EIGETS u. a. schon aufgetreten: im Casinotheater Burgdorf, in der Mahogany Hall Bern, in der Pfarrkirche des Klosters Paradies in Schlatt bei Schaffhausen, in der Kirche Stettlen, im Kuturhaus Sagenmatt Gisikon, im Wilden Mann Ferrenberg (mehrmals), im Schloss Schwarzenburg, im Schloss Heidegg, im Kultur Bistro in Ostermundigen (mehrmals), auf der Bühne Marbach SG, im Reberhaus Bolligen, in der Alten Kirche Härkingen, im Rietmannschen Haus Neunkirch, im Kulturkeller Gerlafingen, im Podium Spiez, in der Alten Kirche Wohlenschwil, im Schlosskeller Interlaken.